Solidaritätserklärung der Alten Meierei

Das Nutzer*innenplenum der Alten Meierei hat eine schlagkräftige und für uns sehr empowernde Soli-Erklärung formuliert! Vielen Dank dafür!

 

SOLIDARITÄT MIT DER WAGENGRUPPE SCHLAGLOCH

– FÜR MEHR BAUWAGENPLÄTZE!

Solidaritätserklärung des Nutzer*innenplenums der Alten Meierei

mit der Wagengruppe Schlagloch.

Am Montag, 29. Mai 2017 wurde der Wagenplatz Prüner Schlagloch auf dem brachliegenden Baugelände der zwielichtigen Firma „Möbel Kraft“ auf Anzeige des Eigentümers durch eine Gerichtsvollzieherin in Begleitung von etwa 50 Polizist*innen geräumt. Die Bewohner*innen konnten die angedrohte Beschlagnahmung ihrer Existenzgrundlage nur abwenden, indem sie sich mit ihren Wägen auf den Parkstreifen des Hasseldieksdammer Weg zurückzogen, während Polizei und private Sicherheitsdienste das Gelände abriegelten.

Die Wagengruppe Schlagloch hatte das ehemalige Kleingartengelände, an das seit drei Jahren nur noch vereinzelte Ruinen zerstörter Lauben erinnern und auf dem in den kommenden Jahren angeblich ein überdimensionierter Möbelmarkt in die Landschaft gesetzt werden soll, vor über einem Monat besetzt. Damit schufen sie für mehrere Wochen einerseits einen Ort des kollektiven und selbstorganisierten Wagenlebens, andererseits einen offenen Freiraum für unkonventionelle Kultur, emanzipatorische Politik und herrschaftskritisches Miteinander. Die Besetzer*innen holten das Leben zurück auf den gewaltsam verödeten Prüner Schlag und erhielten dabei vielfältige und zahlreiche Sympathie und Unterstützung von solidarischen und interessierten Menschen aus dem ganzen Stadtgebiet und darüber hinaus.

Dieser positive Widerhall der Aktion hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass das Kollektiv von Beginn an klarstellte, dass es ihm nicht nur um die Durchsetzung ihrer Forderung nach einem Wagenplatz geht. Vielmehr verstanden sie die Besetzung als längst überfällige Antwort auf den zunehmenden Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Kiel und eine städtische Politik, die an der schlechten Tradition der Zerstörung von Orten unkommerzieller kreativer Selbstverwirklichung und der Muße zugunsten von Konzerninteressen, Konsumtempeln und durchkommerzialisierten Events starr festhält. Dem in Kiel vielerorts vorherrschenden Zwang zum reglementierten und vereinzelten Vegetieren in überteuerten, beengten und verrottenden Wohnungen hinter von Straßenkunst und wilden Plakaten gesäuberten sterilen Betonfassaden haben die Besetzer*innen ihren lebendigen Gegenentwurf entgegengestellt. Dies haben sie getan nicht durch Bittstellungen an wohlwollende Eigentümer*innen und politische Verwaltungen, sondern durch die bewusste Verletzung der herrschenden Eigentumsordnung und die selbstbestimmte Aneignung des Raumes, den sie zum Leben brauchen. Dafür lieben wir sie!

Auch die Alte Meierei – genauso wie die Meisten der in ihrer Anzahl noch viel zu überschaubaren kollektiven Projekte widerständigen oder alternativen Wohnens und Lebens in dieser Stadt -, würde nicht existieren, wenn es in den letzten Jahrzehnten nicht immer wieder Menschen gegeben hätte, die es gewagt haben, den Widerspruch zwischen selbstbestimmtem Leben und der aggressiven kapitalistischen Verwertungslogik konfrontativ und auch entgegen der bestehenden Gesetze auszutragen. Die Hausbesetzungen der frühen 1980er in der Kieler City haben zwar die fatale Abrisspolitik, die gezielte Entmenschlichung des innerstädtischen Raumes und seiner Umwandlung in hässliche Konsumzonen am Ende nicht aufhalten können. Politik und Investor*innen konnten ihr Projekt der Stadtzerstörung jedoch nicht durchsetzen, ohne der Hausbesetzer*innenbewegung andere Räume zur Verfügung stellen zu müssen, an denen der widerständige Geist der Kollektivität und der Selbstbestimmung weiterleben konnte. Auch in der nun seit 34 Jahren andauernden Geschichte der Alten Meierei musste dieses Erbe immer wieder gegen die Bürokratiesierungsbestrebungen von Ordnungsfanatiker*innen aus dem Rathaus selbstbewusst verteidigt werden.

Dieser emanzipatorische Geist lebt fort, weil unter den herrschenden Bedingungen der kapitalistischen Unterwerfung von allen und allem unter die Tyrannei der Mehrwertproduktion kein befriedigendes Leben möglich ist und diese immer wieder Menschen zum Aufbegehren drängen. In Kiel ist das Prüner Schlagloch das aktuellste und vitalste Beispiel hierfür. Seit vielen Jahren hat es in dieser Stadt keine so konsequente und lang andauernde Besetzung mehr gegeben. Die Aktion hat damit Vorbildcharakter für sämtliche Kämpfe um Wohnraum, Kultur und Selbstbestimmung, die in dieser Stadt geführt werden oder geführt werden sollten.

Wir, die Nutzer*innen und Bewohner*innen der Alten Meierei, fühlen uns eng verbunden mit der Initiative der Wagengruppe Schlagloch – Euer Kampf ist unser Kampf! Ihr habt unsere vorbehaltlose Solidarität, wir stehen jetzt erst Recht weiter an Eurer Seite – inhaltlich, infrastrukturell, auf Euren zukünftigen Plätzen, auf der Straße. Von der Stadt fordern wir nichts, außer dass Sie alle Forderungen der Wagengruppe Schlagloch bedingungslos und umgehend erfüllt und ihre Finger ab jetzt von den Wägen unserer Freund*innen lässt, egal wo sie es sich zukünftig bequem machen werden. Die von der herrschenden Politik mitverursachte soziale Misere löst sich nicht durch das fragwürdige Versprechen von ein paar mehr prekären Jobs durch einen dubiosen Möbelriesen, sondern durch mehr Inseln des Widerstands, mehr emanzipatorische Experimente und mehr Aneignungsprozesse von unten. Von der Firma „Möbel Kraft“ verlangen wir, dass sie den von ihr geraubten und der Zerstörung preisgegebenen Prüner Schlag umgehend an die Allgemeinheit zurückgibt und sich aus der Stadt verzieht. Und unseren Freund*innen von der Wagengruppe Schlagloch wünschen wir die Ausdauer, Energie, Phantasie, Renitenz und soviel Platz, wie Ihr braucht, um Euer wundervolles und rundum vernünftiges Projekt zu verwirklichen.

Shut Up Commercial City – die Stadt den Menschen!
Für mehr Platz zum Leben – für mehr Schlaglöcher im Fundament der herrschenden Verhältnisse!
Wir bleiben alle!

Nutzer*innenplenum derAlten Meierei, 02.06.2017

www.altemeierei.de

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Samstag: Wobadub in der Meierei mit Soli fürs Schlagloch!

Die Wobadub Soundsystem Crew schmeißt mal wieder eine coole Party am Samstag, 3.6. ab 23Uhr in der Alten Meierei! Und worüber wir uns natürlich am zweitmeisten freuen: mit Soli für unseren Wagenplatz Schlagloch! Also hin da!! und danke liebe Soundsystem-people!

Zitat: „Hey Leute, wie ihr sicherlich schon wisst wurde unser neuer Lieblings-Wagenplatz am vergangenem Montag geräumt.Deshalb sammeln wir den ‚Soli‘ für die Gruppe und alles was so eine Räumung mit sich bringt. In Solidarität mit allen (Bau-)Wagenplätzen und alternativen Lebensräumen!!! One Soundsystem, One Fight!“

https://www.facebook.com/events/1917146311898435/?active_tab=about

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Solidaritätserklärung des Wohnprojekts am Timmerberg

Das Wohnprojekt „Wohngenossenschaft Dampfziegelei e.G.“ am Timmerberg in Kiel-Wik hat uns eine tolle Solidaritätserklärung verfasst, die wir hiermit gerne dokumentieren möchten! Vielen Dank an euch, lieber Timmerberg, und an all die anderen solidarischen Menschen die uns auf vielfältige Art und Weise unterstützen!!

Soli-Stellungnahme:

“ Wagenplatz Schlagloch bleibt – Kiel braucht Platz für alternative Wohnformen
Wohngenossenschaft Dampfziegelei e.G. fordert OB zu ernsthaften Verhandlungen auf

Am Montag, den 29.5. wurde der Wagenplatz „Schlagloch“ vom Prüner Schlag geräumt. Wir protestieren gegen diese Maßnahme und solidarisieren uns mit der Wagenplatzinitiative.

Am 28.4. hatte die Wagengruppe Schlagloch einen Platz auf dem Prüner Schlag besetzt, um dort einen Wagenplatz zu errichten. Dort fanden basisdemokratisch und selbstbestimmt Konzerte, Kunstaktionen, Pflanzenbasare und politische Veranstaltungen statt. Mit ihrer Nutzung des Prüner Schlages knüpften die Besetzer_innen an die frühere Nutzung des Geländes an, diente das Schrebergartengelände vor dem Verkauf an Möbelkraft doch Kielerinnen und Kielern zur Erholung, Selbstversorgung  und selbstbestimmten Lebensgestaltung. Die Wagengruppe Schlagloch besteht weiter und fordert einen Wagenplatz, auf dem solidarisch, naturnah und kulturell offen gelebt und gewirkt werden kann.
Wir, die Wohngenossenschaft Dampfziegelei e.G. unterstützen dieses Anliegen und die Forderung nach einer Anerkennung und Legalisierung des Wagenlebens.  Nach unserer Überzeugung und Erfahrung sind alternative Wohnformen wie der geplante Wagenplatz eine richtige Antwort auf innerstädtische Probleme wie Wohnungsknappheit, Ressourcenverschwendung, Mietwucher und Flächenversiegelung. Gemeinschaftliche Wohnformen bieten zudem die Möglichkeit, dass Menschen über ihr Wohnumfeld direkt bestimmen, sich im Alltag gegenseitig unterstützen und sich für kulturelle Vielfalt öffnen.
In den Verhandlungen mit der Wagengruppe Schlagloch drohte Oberbürgermeister Kämpfer schnell mit der Räumung und Verschrottung der Wagen, sollten die Besetzer_innen nicht freiwillig gehen. Er sei zwar grundsätzlich für alternative Wohnformen, Raum für einen neuen Wagenplatz sei allerdings erst nach dem Verlassen des Geländes verhandelbar.

Als positives Beispiel für die Bereitschaft der Stadtverwaltung, alternative Wohnformen zu fördern, nennt der OB auch unsere Wohngenossenschaft. Dazu möchten wir anmerken, dass wir uns keinesfalls gegen die Wagengruppe Schlagloch instrumentalisieren lassen. Tatsächlich musste auch in der Wik jahrelang um alternative Wohnformen gekämpft werden. Der ehemals angrenzende Wagenplatz konnte nur durch eine Besetzung und eine breite öffentliche Unterstützung einige Jahre gegen die Räumungsabsichten des Liegenschaftsamtes verteidigt werden. Und auch das von uns mittlerweile sanierte Gebäude der alten Dampfziegelei konnte nur durch beherztes Auftreten in letzter Minute vor dem Abriss gerettet werden. Ohne Mut und öffentliche Unterstützung sind alternative Wohnformen in dieser Stadt offenbar nicht durchzusetzen.
Wir sehen in der Platzbesetzung am Prüner Schlag einen notwendigen Akt des zivilen Ungehorsams und begrüßen das politische Signal, dass von ihr ausgeht. Wir brauchen in Kiel mehr Orte des gemeinschaftlichen Wohnens und Lebens, mehr kreative Orte, in denen Menschen Anschluss und Ausdruck finden und mehr Protest gegen die auch in Kiel voranschreitende Zerstörung von bezahlbarem Wohnraum.

Anstatt den Wagenleuten zu drohen und sie zu kriminalisieren, erwarten wir von Oberbürgermeister Kämpfer ernsthafte Gespräche zur Errichtung eines Wagenplatzes, damit Kiel eine sozialere, weltoffenere und buntere Stadt werden kann. „

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Donnerstag wieder Küfa!

Morgen, am Donnerstag den 1.6. gibt es wieder Küche für Alle auf dem Wagenplatz! Wir befinden uns nach wie vor auf dem Seitenstreifen auf der anderen Straßenseite vom alten Platz auf dem Prüner Schlag und freuen uns, euch dort ab 19Uhr zu sehen!

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Bilder von der Sponti-Demo (29.5.)

Nach der Räumung der Besetzung am 29.5.2017 riefen wir zu einer Sponti in der Kieler Innenstadt auf, zu der sich viele Menschen zusammenfanden. Kraftvoll und bunt ging es zum Rathaus und weiter durch die Stadt. Mit Redebeiträgen machten wir auf unsere Situation aufmerksam und stellten unsere Forderungen nochmal an die Stadt und an den Bürgermeister.

Auszug vom Redebeitrag bei der Demo:

Wir sind es satt von einer Politik regiert zu werden, die sich nicht an den Bedürfnissen der Bürger*innen orientiert!
Darum fordern wir einen legalen Wagenplatz in Kiel!
Wir fordern eine innerstädtische Fläche, die zum Wohnen und als offener Raum für alle Kieler*innen genutzt werden kann!
Wir fordern die Stadt auf, die Gespräche mit uns wieder auf zu nehmen!
Wir fordern einen legalen Status! Auf Gesetze zu pochen hilft in diesem Falle nicht, denn für Wagenleben gibt es keine vorgefertigten Gesetze.
Wir werden bleiben. Wagenleben heißt Leben wagen!

 

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Öffentliches Plenum Dienstag um 19 Uhr!

Kommt vorbei! Bringt euch ein! Jetzt erst recht!

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Wagengruppe Schlagloch-Räumung – Sponti heute 17 Uhr

Wir wurden geräumt! Haufenweise Cops, Möbel Kraft Vertreter und eine Gerichtsvollzieherin sind heute Morgen angetanzt um unseren Wagenplatz zu räumen. Wir haben das Gelände friedlich geräumt und stehen nun mit unseren Wagen auf der anderen Straßenseite. Möbel Kraft, die Stadt und ihre Ordnungshüter*innen erhöhen den Druck auf uns. Zusätzlich zur Anzeige wegen Hausfriedensbruch gibt es nun ein zivilrechtliches Verfahren, mit dem die Räumung unseres Platzes erwirkt wurde. Die Kosten dieses Verfahrens werden wir tragen müssen, sagte uns ein Vertreter von Möbel Kraft mit dem Hinweis wie teuer so ein Verfahren werden könnte. Diese und weitere überflüssige Sticheleien von Seiten Möbel Krafts wurden durch ein privates Sicherheitsunternehmen ergänzt, das mit einem Fahrzeug seit Mittwoch unsere Einfahrt blockiert. Es ist offensichtlich, dass diese Methoden uns einschüchtern sollen, da wir uns geweigert haben uns selbst zu räumen und zurück in die Unsichtbarkeit zu verschwinden.

 

An Möbel Kraft:

Warum so ein Aufriss? Es werden keine Kosten und Mühen gescheut nur um uns von diesem brachliegenden Gelände zu verdrängen. Ihr benutzt es nicht, aber weil ihr Geld dafür bezahlt habt wollt ihr es zurück. Es wäre ein Leichtes gewesen uns zumindest eine Duldung für dieses Gelände zu geben bis hier gebaut wird. Mit uns gemeinsam haben viele Kieler*innen in den letzten Wochen wieder Freude an diesem Gelände gefunden und es genutzt. Es ist von einem brachen Stück Land zu einem lebendigen Ort geworden, was genau stört euch daran so sehr? Dieses Verhalten ist ein Paradebeispiel dafür wie kapitalistische Großunternehmen in der Stadtgestaltung alternative und kreative Freiräume verhindern und verdrängen.

Wir fordern euch auf  das Klageverfahren einzustellen! Wir fordern eine Nutzungserlaubnis für dieses Gelände, zumindest solange bis der Bau beginnt oder wir eine alternative Fläche gefunden haben. Dies ist eine Chance sich an den Bedürfnissen der Kieler*innen zu orientieren, anstatt ein weiteres Mal Menschen von dieser, von Möbel Kraft nach wie vor ungenutzten Fläche zu vertreiben.

 

An die Stadt Kiel:

Nachdem wir das großzügige Angebot zu „ergebnisoffenen“ Verhandlungen nicht annehmen konnten wird uns die Tür vor der Nase zugeschlagen. Wieso fällt es so schwer außerhalb der gewohnten Prozesse neue Wege einzuschlagen und mit uns zu verhandeln? Uns mit leeren politischen Phrasen abzuspeisen ist einfach, aber mit uns nach einer gemeinsamen Lösung zu suchen kann auch funktionieren. Seit der vergangenen Ratsversammlung schreibt sich der Bürgermeister den Erfolg alternativer Projekte auf die Fahnen, um sich als offene und kreative Stadt zu präsentieren. Diese Projekte sind jedoch aus der Initiative mutiger Menschen und Gruppen heraus entstanden. Für Kenner*innen der Kieler Stadtgeschichte ist dies nur mit einem Kopfschütteln zu ertragen.

Auch das Versprechen uns gegenüber, es könnten innerhalb von zwei Tagen Wohnungen gefunden werden, wenn wir unseren Wunsch nach Wagenleben aufgäben ist in unseren Augen eine Frechheit gegenüber Menschen, die tatsächlich obdachlos sind und/oder seit Monaten eine Wohnung in Kiel suchen.

Wir fordern die Stadt auf mit uns über einen Wagenplatz in Kiel zu verhandeln! Wir fordern eine ernstzunehmende Auseinandersetzung mit dem Thema und den Möglichkeiten, die es in Kiel geben kann einen Wagenplatz zu legalisieren.

 

Wir rufen auf heute um 17:00 auf den Asmus-Bremer Platz zu kommen um mit uns zu demonstrieren! Kommt zahlreich, seid solidarisch und unterstützt uns.

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Hip-Hop Freestyle und 4 Wochen Schlagloch

Kommt heute vorbei ab 17:00
und lasst uns einen schönen Nachmittag mit Musik, Sonne und solidarischem Singen verbringen.

Bringt Instrumente mit, gerne auch Getränke und Kuchen 😉

Man munkelt es gibt eine kleine Sprechgesangseinlage: Staubsound (http://staubsound.de/) feiert abends im Medusa, und wird tagsüber zu einem kleinen Stelldichein erschein´
Nutzt den Schwarm und ladet eure Besten ein !

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Vortrag über die Identitäre Bewegung Mo 29.5. 18:00

Seit 2012 bewegt sich die Identitäre Bewegung als Jugend-Bewegung der Neuen Rechten in Deutschland. Sie sind Vertreter*innen des Ethnopluralismus und fürchten eine Islamisierung Europas und den Verlust alter, traditioneller Werte als auch einen „Austausch“ des europäischen Volkes. Jung, Hip und patriotisch treten sie auf und nutzen Begriffe wie „Identität“ und “ Kultur“ um gegen das „Andere“ zu hetzen und den eigenen Rassismus zu verbergen.
Der Vortrag widmet sich sowohl dem Begriff des Ethnopluralismus als auch der „Identitären Bewegung“ in Deutschland, ihrer Strategien und Zielgruppen.

Vortrag und Diskussionsrunde ab 18:00.

 

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Security-Firma auf dem Gelände

Moin Leute,

seit ein paar Stunden parkt ein Auto des Security-Unternehmens von Möbel Kraft die Einfahrt zu unserem Wagenplatz zu. Die Sicherheitsmenschen sitzen im Container auf dem Parkplatz vom FC Kilia und patroullieren regelmäßig um das Gelände. Ihr Auftrag ist es zu verhindern, dass mehr Menschen mit ihren Wägen aufs Gelände fahren. Wir lassen uns davon nicht provozieren und freuen uns über privaten Super-Sicherheitsschutz. Lasst euch von den Secu-Menschen nicht ärgern, kommt uns trotzdem gerne weiterhin besuchen und seid solidarisch, wir sind noch da! Freitag sind wir 4 Wochen hier, kommt zum Anstoßen rum.

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